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26. Österreichische Meisterschaft Tennis für Amputierte

Im tirolerischen Kundl wurden vergangenes Wochenende die 26. Österreichischen Meisterschaften im Tennis für Amputierte ausgetragen. Bei herrlichem Wetter waren die Kärntner Teilnehmer (Foto v.l.n.r.: Peter Hawlieczek, Hannes Tröthan, Dietmar Mitscherlig, Günther Musel, Erich Goriupp, Josef Reinwald u. Gerald Klavora) sehr erfolgreich.

 

Peter Hawliczek und Günther Musel  wurden im Doppelbewerb gute Dritte. Aber auch im Einzelbewerb schlug sich Hawliczek ausgezeichnet. Im A-Bewerb holte er sich nach dem Doppel seinen zweiten dritten Rang.

 

Im B-Bewerb kam es zu einem rein Kärntner Derby zwischen Villach und Klagenfurt. Der Villacher Hannes Tröthan gewann gegen den Klagenfurter Josef Reinwald.

 

Zur Information: Die 27. Österreichischen Meisterschaften im Tennis für Amputierte finden 2017 zum zweiten Mal in Warmbad Villach statt.

Österreichische Staatsmeisterschaften im Rollstuhltennis in Warmbad Villach

Bei sehr angenehmen Temperaturen und tollem Tenniswetter wurden vom 15. – 17. Juli 2016 die Rollstuhltennis Meisterschaften im Sportpark Warmbad Villach ausgetragen. Mit einem Teilnehmerfeld von 25 Spielern, perfekt präparierten Sandplätzen und traumhaftem Wetter, waren die Bedingungen in Villach einer Staatsmeisterschaft absolut würdig.

 

Es gab interessante Spiele mit der einen Überraschung, das die Nummer eins des Turniers Nico Langmann sich bereits in der Auftaktrunde verabschiedete. Die Veranstaltung war nach Aussagen der Spieler vom RTC Kärnten bestens organisiert.

 

Gleich zwei Premieren schmückten das Turnier im Sportpark Warmbad Villach. Zum einen schlug der 14-jährige Kärntner Martin Strassnig zum ersten Mal bei den Staatsmeisterschaften auf und bot bereits spannende Ballwechsel. Zum anderen wurde erstmalig ein Jugendbewerb im Zuge einer Staatsmeisterschaft veranstaltet um die Nachwuchstalente in Österreich mit den Spitzensportlern zusammenzuführen.


Die Finalspiele bei den Meisterschaften brachten folgendes Ergebnis:

  • Herren Finale:  Thomas Mossier : Josef Riegler  2:6 3:6. (Foto: Vorne: Finalist Thomas Mossier, Sieger Josef Riegler, Organisator Peter Lenz, hinten: GR Mag. Nicole Schojer, KBSV Präsident DI Franz Weingartner, Katharina Heigl, Stefan Winkler, Stefan Pokorny).    In beeindruckender Art und Weise holte sich im Finale der Niederösterreicher Josef Riegler mit 6:2 6:3 gegen den Steirer Mossier den nun bereits 3. Einzeltitel hintereinander. Somit weist der Texingtaler eine erstaunliche Siegesserie vor, die es nun 2017 zu verteidigen gilt.
  • Herren Trost Finale: Robert Troppacher : Willi Gröblacher  6:2 6:3.
    Der Tiroler Troppacher war an diesem Tag der bessere Spieler und ließ dem Kärntner keine Chance.
  • Damen Einzel: Margrit Fink : Dagmar Konrad  6:1 6:0. Die steirische Paarung konnte Fink klar für sich entscheiden. Für Fink bedeutete dies bereits ihren 16. Meistertitel erobert zu haben.
  • Herren Quad: Markus Wallner : Werner Pramerdorfer  6:0 6:0.
    Die Spieler die an allen vier Extremitäten Einschränkungen haben konnte der Niederösterreicher Wallner klar für sich entscheiden.
  • Herren Doppel Finale:
    Nico Langmann mit Josef Riegler gegen Martin Legner mit Herwig Pellosch 7:6(3) 6:2. Nach 1:55 Stunden mussten sich der Tiroler Legner mit seinem Kärntner Partner Pellosch der jüngeren, agressiveren Paarung Langmann/Riegler in einem packenden Spiel geschlagen geben.
KBSV startete mit zwei Staffeln beim "Company Triathlon 2016"

Vergangenen Donnerstag fand im Rahmen des Ironman Austria Wochenendes der "Company-Triathlon 2016" in die Sportstadt Klagenfurt am Wörthersee statt. Der Kärntner Behindertensportverband (KBSV) stellte auch diesmal zwei Staffeln mit prominenter Unterstützung.

 

Die 1. Mannschaft wurde durch Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser als Schwimmer verstärkt. Paralympicsieger und Ski-Weltmeister Markus Salcher bewältigte die 20km Radstrecke, sowie Dominic Pacher mit Vici & Alexander Radin waren die Läufer dieser Staffel, die den 81. Platz erreichte.

 

Die zweite Staffel des KBSV errang den sensationellen 23.Platz. Schwimmer war der junge Spittaler Kevin Kohlweiss. Als Rennradfahrer startete der regierende Kärntner Meister im Straßenrennen, der Klagenfurter Skinationalteamfahrer Thomas Grochar, der kurzfristig für den verletzten Wolfgang Dabernig einsprang. Als Läufer komplettierte der Spittaler Markus Oberwinkler dieses Trio, welches nach 58 Minuten 22 Sekunden die Ziellinie überschritt.

 

Herzliche Gratulation an alle Wettkämpfer.

Vier Podestplätze für Kärnten bei Österreichischen Staatsmeisterschaften im Tischtennis

Im Sportzentrum Alte Au in Stockerau fanden am 18. und 19. Juni 2016 die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Tischtennis für Menschen mit Behinderung statt. Als durchführender Verein seitens des Österreichischen Behindertensportverbandes fungierte der RSC Heindl Oberösterreich.

 

Kärnten stellte mit dem jungen Villacher Noah Rainer (Foto, 2.v.r.) und dem Routinier Oliver Teuffenbach zwei Teilnehmer. Noah Rainer spielte erstmalig mit einer neuen Klassifizierung. Statt in der Klasse T9, trat er nun in der Klasse T10 an, was aber seinen Leistungen keinen Abbruch tat. Sowohl im Einzel wie auch im Doppel erreichte er mit Platz Drei jeweils einen Platz am Podium.

 

Oliver Teuffenbach holte sich im Einzel ebenfalls Bronze. Im Doppelbewerb/offene Klasse wurde Oliver mit dem Steirer Kurt Marath guter Zweiter. Somit holten sich die beiden Kärntner vier Stockerlplätze. Herzliche Gratulation.

 

Ergebnisliste: ÖSTM 2016 Tischtennis

Spittaler Soroptimist Club unterstützt Camp für Behindertensportler

Der Spittaler Behindertensportler Kevin Kohlweiss wurde ausgewählt, beim Paralympischen Jugendcamp in Rio de Janeiro im September teilzunehmen. Der Soroptimist Club Spittal (Foto v.l.n.r.: Werner Steindl, Kevin Kohlweiss, Bärbel Humitsch, Eva Sichrowsky, Elisabeth Schurian u. Gabi Staudacher) unterstützt seine Reise mit 600 Euro.

 

Im Rahmen der Paralympischen Sommerspiele, die heuer im September in Rio de Janeiro ausgetragen werden, findet auch das 5. Paralympische Jugendcamp statt. Dieses ermöglicht körperlich, aber auch geistig beeinträchtigten jugendlichen Nachwuchssportlern Bewerbe und olympische Sportstätten hautnah zu erleben.

 

Kevin Kohlweiss vom Behindertensportverein Spittal wurde als einer von sieben österreichischen Nachwuchssportlern zur Camp-Teilnahme ausgewählt. Präsidentin Eva Sichrowsky vom Soroptimist Club International Spittal-Millstättersee freute sich, den jungen Sportler für seine bevorstehende Brasilienreise unterstützen zu können.

 

Der 18-Jährige absolviert eine Anlehre als Gärtner in Villach und betreibt seit seiner Kindheit den Schwimmsport. Vergangenes Jahr wurde er Österreichischer Staatsmeister im Laufen über 100, 200 und 400 Meter sowie im Weitsprung. Im Schwimmen ist er mehrfacher Österreichischer Jugendmeister und hält den österreichischen Rekord über 50 Meter Brust. Maßgeblich zum Erfolg beigetragen hat das Spittaler Trainerduo Werner Steindl und Hanni Glanznig.

BSV Spittal gewann 43 Medaillen bei Österreichischen Schwimmstaatsmeisterschaften in Rif

Mit gemischten Gefühlen fuhr heuer das Trainerteam des Behindertensportvereines Spittal/Drau am 21. Mai mit seinen zwölf Schwimmern zu den Staatsmeisterschaften nach Salzburg/Rif. Einerseits, weil sie mit einem sehr jungen Team anreisten, andererseits, weil die Vereine aus Wien mit international erfahrenen Schwimmern an den Start gingen.

 

Die Wettkämpfe verliefen jedoch äußerst spannend und am Ende fuhren die Athleten des BSV Spittal/Drau mit 43 gewonnenen Medaillen nach Hause.

 

Der körperlich beeinträchtigte Philip Hochenberger war mit fünf Staatsmeistertitel über 50 m Freistil, 100 m Freistil, 400 m Freistil, 100 m Rücken und in der 4x100 m Freistil Staffel der erfolgreichste Schwimmer des Vereines. Die ebenfalls körperlich beeinträchtigten Michael Schellander, Matthias Ausserwinkler und Martin Morgenstern wurden gemeinsam mit Philip Hochenberger österreichische Staatsmeister in der 4x100 m Freistil Staffel. Des Weiteren belegte Michael Schellander über 100 m Rücken den 2. Platz, Michael Ausserwinkler über 50 m Freistil, 100 m Freistil und 100 m Rücken den 2. Platz und Martin Morgenstern über 100 m Freistil und über 100 m Rücken den 3. Platz.

 

Bei den körperlich beeinträchtigten Schwimmerinnen mussten sich heuer Lisa Sornig und Anna Lena Stocker einer Paralympics Teilnehmerin aus Niederösterreich, entstanden durch eine Klassen-Zusammenlegung, geschlagen geben. Sornig belegte den 2. Platz über 100 m Brust und 100 m Freistil, sowie den 3. Platz über 50 m Freistil. Stocker errang den 2. Platz über 50 m Freistil und wurde über 100 m Freistil Dritte.

 

Spannend verlief  der Sprintbewerb über 50 m Brust bei den mental beeinträchtigten männlichen Teilnehmern. Hier gewann überraschend der Jugendliche Kevin Kohlweiss mit einem neuen österr. Rekord und sicherte sich den Staatsmeistertitel. Kohlweiss belegte weiters den 2. Platz über 100 m Brust, 50 m Freistil und 50 m Rücken. Die  4x100 m und 4x50 m Freistilstaffel gewann ebenfalls die Staffel des BSV Spittal/Drau mit Kevin Kohlweiss, Gernot Platzer, Klaus Wischer und Michael Meissel.

 

Klaus Wischer, mit 13 Jahren der jüngste Teilnehmer des Vereines, Heiminsasse in Seebach  „Rettet das Kind“ und Integrationsschüler der neuen Mittelschule in Spittal/Drau, machte mit dem 3. Platz über 50 m Brust und 100 m Brust auf sich aufmerksam. 

 

Die 4x50 m Freistil Staffel der mental beeinträchtigten Schwimmerinnen gewann die Kärntner Staffel mit Andrea Guggenberger, Julia Pleikner, Judith Egger und Romana Zablatnik. Andrea Guggenberger belegte über 100 m Freistil den 2. Platz und über 50 m Freistil den 3. Platz. Romana Zablatnik vom Verein BSG Klagenfurt belegte den 2. Platz über 50 m Freistil, 50 m und 100 m Rücken, sowie den 3. Platz über 100 m Freistil. 

 

Die beiden Down Syndrom Schwimmer Gernot Platzer und Judith Egger gewannen die Bewerbe 50 m und 100 m Freistil, 100 m Rücken, 50 m Brust und 50 m Delphin.

Die Carinthian Broncos werden Dritte in der NLB - Ligasaison 2015/2016

Die fünfte und letzte Runde in der NLB - Liga fand am 14. Mai 2016 im slowenischen Novo Mesto statt. Die Carinthian Broncos hatten zwei Spiele zu absolvieren. Das erste Spiel gegen Castelvecchio wurde zwar verloren, aber das Team Slowenien wurde geschlagen. Somit belegten die Kärntner hinter Banja Luka aus Bosnien/Herzegowina und Castelvecchio aus Italien den dritten Platz in der NLB - Ligasaison 2015/16.

 

Die erste Partie gegen das Team von Castelvecchio aus Italien war in den ersten zehn Minuten von vielen Fehlwürfen beider Mannschaften gekennzeichnet. Daher war der Score nicht sehr hoch und die Italiener führten knapp mit 8:6. Kurz nach Beginn des zweiten Viertels hatte der Spielertrainer der Broncos bei seinem Rollstuhl einen Achsbruch und musste ausgetauscht werden. Die Rollstuhlreparatur dauerte doch einige Minuten und das nutzten die Italiener eiskalt aus. Sie fanden immer wieder Löcher in der Defensive der Broncos und konnten sich absetzen. Halbzeitstand 29:13 für Castelvecchio. Die Broncos versuchten alles um das Spiel noch einmal spannend zu machen. Leider gelang das nicht. Das dritte Viertel (10:10) und das vierte Viertel (16:15) verliefen ausgeglichen und die Broncos konnten den Rückstand nicht verringern. Die Kärntner verloren ihr erstes Spiel mit 55:38.  

 

Mit Mehmedovic, Holdernig, Kainz, Schaschl und Fiedler starteten die Broncos in die zweite Partie des Tages. Wie schon oben erwähnt, benötigten die Broncos einen Sieg um die Bronzemedaille zu erobern. Sie starteten aggressiv und überraschten die Slowenen mit schnellen Spielzügen. Nach dem ersten Viertel führten die Kärntner klar mit 21:4. Dann schalteten im zweiten Viertel die Kärntner einen Gang zurück. Die Slowenen wechselten immer wieder ihre Spieler. Dies hatte aber keine Auswirkung auf den Spielverlauf. Die Broncos hielten den Vorsprung und gingen mit einer 36:18 Führung in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel dasselbe Bild. Die Broncos waren zu stark in dieser Partie für das Team Slowenien. Die Kärntner erzielten wieder mehr Punkte (16:12) im dritten Viertel als die Slowenen und nach dreißig Minuten stand es 52:30. Das letzte Viertel war dann nur mehr eine Pflichtaufgabe für die Broncos. Sie gewannen das Spiel ganz sicher mit 62:38 und erreichten somit wie in der Spielsaison 2013/14 den dritten Platz in der Tabelle.

Platz 3 für die Carinthian Broncos in Laibach

Die slowenische Mannschaft Laibach veranstaltete am 7. und 8. Mai 2016 ein internationales Rollstuhl-Basketballturnier. Mannschaften aus Serbien, Kroatien, Bosnien und Montenegro nahmen an diesem Turnier teil.

 

Die Carinthian Broncos spielten am Samstag ihr erstes Spiel gegen die bosnische Mannschaft aus Bihac. Das erste Viertel verlief ausgeglichen und es stand 13:12 für Bihac. Nicht mehr so konstant stand die Verteidigung der Broncos in den zweiten zehn Minuten. Die Bosnier konnten sich etwas absetzen und führten zur Halbzeitpause mit 30:24. Durch unnötige Ballverluste der Kärntner im dritten Viertel kamen die Bosnier zu leichten Korberfolgen und bauten den Vorsprung weiter aus. Stand nach dreißig Minuten 50:37 für Bihac. Keine wesentliche Änderung im letzten Viertel. Die Kärntner hatten einige Fehlwürfe und Bihac kontrollierte bis zum Schlusspfiff das Spiel. Die Bosnier gewannen die Partie verdient mit 70:47.  

                                                                          

Nach drei Spielen Pause war am Nachmittag die kroatische Mannschaft KKI Vodice der Gegner der Broncos. Die Kärntner spielten erstmalig gegen die Kroatien und starteten aggressiv in die Partie. Sie führten nach fünf Minuten mit 10:4. Vodice kam aber wieder heran und nach zehn Minuten stand es 14:13 für die Broncos. Den besseren Start ins zweite Viertel hatten die Kroaten. Sie drehten die Partie und führten nach 17 Minuten mit 23:20. Nun erhöhten die Broncos den Druck und Vodice erzielten bis zum Halbzeitpfiff keinen Korb mehr. Mit einer 27:23 Führung der Kärntner ging es ins dritte Viertel. Dieses ging mit 16:13 Punkte an die Broncos und nach dreißig Minuten stand es 43:36. Bis Mitte des letzten Viertels konnten sich dann die Broncos bis auf elf Punkte 52:41 absetzen. Der Vorsprung wurde gehalten und die Kärntner gewannen das Spiel mit 58:47.

 

Das Spiel um den dritten Platz bei diesem Turnier fand am Sonntag statt. Der Gegner hieß KKK Singidunum aus Serbien. Die Mannschaft aus Belgrad fand immer wieder Löcher in der Verteidigung der Broncos und führte nach 10 Minuten mit 11:7. Die Broncos stellten ihre Mannschaft um, so stand die Defensive nun besser und auch die Offensive wurde immer stärker. Nach 20 Minuten führten die Broncos mit 28:21. Eine klare Angelegenheit war das dritte Viertel für die Broncos. Die Serben erzielten in zehn Minuten nur einen Punkt und die Partie war für die Kärntner gelaufen. Spielstand 48:22. Das letzte Viertel ging dann auch noch mit 19:8 P. an die Broncos. Sie gewannen das Spiel mit 67:30 und erreichten somit den dritten Platz bei diesem internationalen Rollstuhl-Basketballturnier.

 

Für die Kärntner war es eine gute Vorbereitung für die fünfte und letzte Runde in der NLB- Liga, die am 14. Mai 2016 im slowenischen Novo Mesto ausgetragen wird. Die Gegner der Broncos sind Castelvecchio aus Italien und das Team Slowenien.

Radkurs 2016 des VSC Villach im italienischen Cesenatico

Der traditionelle Radkurs vom Versehrtensportklub Villach fand, wie schon in den letzten Jahren, vom 30. April bis 7. Mai, in Gatteo/Mare bei Cesenatico statt. Zum zweiten Mal organisierte der Paralympic-Silbermedaillengewinner von Athen 2004, Wolfgang Dabernig, diesen Radkurs, an dem heuer 23 Radfahrer (siehe Foto) teilnahmen, darunter auch neun Radler aus Kötschach-Mauthen.
 
Hervorragend untergebracht sind die Sportler seit zwei Jahren im Hotel "Capitol" in Gatteo/Mare, wo die Radler täglich mit den feinsten kulinarischen Speisen und Getränken der italienischen Küche verwöhnt wurden.
 
Höhepunkte der Woche waren wieder einige wunderschöne Radtouren in der Emilia Romagna, eine Verkostung regionaler Spezialitäten in der "Oleoteca il Bello e il Buono da Veruccio" und die Filmvorführung "die große KRAFTprobe" von "Radlwolf" Dabernig.
 
Am letzten Abend wurde auch noch der bevorstehende 91. Geburtstag des ältesten Teilnehmers und langjährigen Cesenatico Radkurs Organisator, des Villachers Adi Klingberg, gebührend gefeiert.
 
"Radlwolf" möchte sich bei allen Teilnehmern des Radkurses, sowie bei den neuen Freundinnen und Freunden aus der Schweiz und Bayern, für die schöne, lustige und Gott sei Dank unfallfreie Woche bedanken und hofft nächstes Jahr bei seiner dritten Organisation wieder um zahlreiche Teilnahme am Radkurs 2017.

Nachwuchssportlerehrung des ÖBSV in Wels

Auch heuer fand im Rahmen der "Integra Messe" in Wels am 29. April 2016 die Ehrung der erfolgreichsten österreichischen Nachwuchssportler 2015 statt.

 

Die "Integra" etablierte sich mit rund 9300 Besuchern als die Leitmesse für Pflege, Reha und Therapie - zu einer Plattform der Begegnung von Menschen mit Beeinträchtigung, Angehörigen und professionellen Helfern in Österreich.

 

Auch vom Behindertensportverein Spittal an der Drau standen dabei wieder zwei Nachwuchssportler im Rampenlicht. Die Schwimmerin Lisa Sornig (1.v.r.) belegte den 3. Platz und ihr Vereinskollege, der Schwimmer und Leichtathlet, Kevin Kohlweiss (2.v.r. stehend) kam sogar auf den 2. Platz.

 

Kohlweiss wurde heuer auch von einer Jury des ÖBSV aufgrund seiner erbrachten sportlichen Leistungen für das 5. Jugendcamp des österreichischen Paralympischen Committees vom 6. bis 15. September 2016 ins brasilianische Rio de Janeiro ausgewählt.

Schwimmen: Oberösterreichische Landesmeisterschaften 2016

Acht Schwimmer des BSV Spittal/Drau, davon fünf Jugendliche, nahmen am 23. April in Linz an den Oberösterreichischen Landesmeisterschaften im Schwimmen teil und konnten in ihren angetretenen Bewerben das Limit für die Österreichischen Staatsmeisterschaften erbringen.

 

Lobenswert waren vor allem die Leistungen der jugendlichen Schwimmer. Der erst 13- jährige Klaus Wischer, jüngster Teilnehmer der Veranstaltung, schwamm die 100 m Brust in 1 Minute 39,45 Sekunden und erreichte damit die höchste Punkteanzahl aller BSV-Teilnehmer.

 

Ergebnisse:

 

50 m Brust/Mental:                           

  • 1. Andrea Guggenberger
  • 1. Klaus Wischer

50 m Brust/Körperbehindert:            

  • 1. Matthias Ausserwinkler

50 m Freistil/Mental:                        

  • 1. Andrea Guggenberger
  • 3. Julia Pleikner
  • 3. Klaus Wischer

50 m Freistil/Körperbehindert:         

  • 1. Matthias Ausserwinkler
  • 2. Michael Schellander
  • 1. Anna Lena Stocker
  • 2. Lisa Sornig

50 m Rücken/Mental:                       

  • 1. Andrea Guggenberger
  • 3. Julia Pleikner
  • 2. Gernot Platzer

50 m Rücken/Körperbehindert:        

  • 1. Michael Schellander

100 m Brust/Mental:                         

  • 2.  Klaus Wischer

100 m Freistil/Mental:                      

  • 1. Andrea Guggenberger
  • 2. Julia Pleikner

100 m Freistil/Körperbehindert:       

  • 1. Lisa Sornig
  • 2. Anna Lena Stocker
  • 1. Matthias Ausserwinkler
  • 2. Michael Schellander

100 m Rücken/Körperbehndert:       

  • 1. Lisa Sornig
  • 2. Anna Lena Stocker

4 x 50 m Freistil Staffel/Körperbehindert:

  • 1. Ausserwinkler, Sornig, Stocker und Schellander

4x 50 m Freistil Staffel/Mental:                   

  • 2. Platzer, Pleikner, Wischer und Guggenberger
Meistertreffen beim "Giro del Trentino"

Radsport vom Feinsten gab es bei der zweitgrößten Radrundfahrt Italiens dem "Giro del Trentino" in Osttirol zu bewundern. War am 20. April Anras in Osttirol Zielort der 2. Etappe, so war Sillian tags darauf Startort der 3. Etappe.

 

Für Paralympic - Silbermedaillengewinner Wolfgang Dabernig war es Pflicht bei diesem Radrennen mit Radgrößen wie Vincenzo Nibali (Tour de France, Giro d’Italia und Vuelta a España - Sieger), Mikel Landa Meana (zwei Etappensiege und der dritte Gesamtrang beim Giro d'Italia 2015), Michele Scarponi (Giro d’Italia-Sieger) usw. dabei zu sein.

Für Dabernig war es eine besondere Freude vor der Etappe noch den aktuellen italienischen Meister im Profiradsport Vincenzo Nibali (siehe Foto) zu treffen, war es doch im wahrsten Sinne ein Meistertreffen da Radlwolf der aktuelle österreichische Meister im Behindertenradsport ist.

Die nächsten Renneinsätze von Radlwolf sind die österreichischen Staatsmeisterschaften im Behindertenradsport. Das Einzelzeitfahren findet am Donnerstag, 26. Mai 2016, im oberösterreichischen Attnang-Puchheim und das Straßenrennen am Samstag, 28. Mai 2016, im Lengau, ebenfalls in Oberösterreich statt.

Siehe auch: http://www.radlwolf.at/meistertreffen-beim-giro-del-trentino/