Kärntens Sportler*innen des Jahres 2025
Die 61. Ehrung der Kärntner Spitzensportler wurde gestern, am 22. Dezember 2025, vom Sportpresseklub (an der Wahl beteiligten sich 56 Mitglieder des Sportpresseklubs) und dem Land Kärnten, im Rahmen der „Nacht des Sports“, wieder im Casineum Velden durchgeführt. Für einen besonderen Glanz sorgte erneut die Siegertrophäe “FRANZ”. Nach den ersten Begrüßungsreden vom SPK-Obmann Marijan Velik und Kärntens Sportreferenten Dr. Peter Kaiser, führte ORF-Moderator Hannes Orasche souverän durchs Programm.
Behindertensportlerin des Jahres:
Melissa Köck glänzte, wie vor einem Jahr bei den Olympischen Spielen der Gehörlosen, auch bei der Ski-WM 2025 in der Slowakei mit starken Bestzeiten und belohnte sich erneut mit 5 Goldmedaillen.
Behindertensportler des Jahres:
Thomas Grochar ist seit 2014 ein erfolgreicher Ski Rennläufer, gewann heuer den WC-Super G stehend in Steinach und wurde in der Weltcup-Kombination Dritter.
Special Olympics Sportlerin des Jahres:
Verena Eder gewann Gold im Solotanz bei den Weltspielen in Turin.
Special Olympics Sportler des Jahres:
Christoph Kandutsch glänzte bei den Bowling-Meisterschaften in Klagenfurt ganz besonders, gewann er doch vier Goldmedaillen in den Bewerben Einzel, Doppel, Team und Unified.
Alle Ehrungen der 61. Galanacht des Sports auf einen Blick:
- Sportler des Jahres: Daniel Tschofenig (Skispringen) und Magdalena Lobnig (Rudern)
- Team des Jahres: WAC (Fußball)
- Aufsteiger des Jahres: Johannes Moser, David Pokorny (beide Fußball) und Carmen Spielberger (Ski Alpin)
- Parasportler des Jahres: Thomas Grochar und Melissa Köck (beide Ski Alpin)
- Special Olympics: Verena Eder (Solotanz) und Christoph Kandutsch (Bowling)
- Lebenswerk: Joe „Tiger“ Pachler (Boxen)
Gerade in herausfordernden Zeiten seien Vorbilder aus dem Sport wichtig. „Sportlerinnen und Sportler zeigen, was man mit Leistung, Ehrgeiz und Leidenschaft erreichen kann. Ihre Fairness, ihr Miteinander brauchen wir auch im gesellschaftlichen Leben. Sport ist daher keine Nebensache, sondern eine Herzenssache“, so Landeshauptmann Peter Kaiser, der in seiner Rede auch den Teamgeist, Spirit und Zusammenhalt der großen Kärntner Sportfamilie hervorhob.



















