Was war euer erster Gedanke, als ihr erfahren habt, dass ihr bei den Para Youth Games dabei seid?
Sarah-Maria:
Ich konnte es gar nicht richtig glauben und war total aufgeregt. Es war einfach ein richtig schönes Gefühl, weil sich das viele Training gelohnt hat. Ich war super stolz – und gleichzeitig auch ein bisschen nervös, weil es ja mein erster internationaler Wettkampf ist.
Noah:
Ich habe mich riesig gefreut, da ich mich nach längerer Zeit endlich wieder auf internationaler Ebene beweisen kann.
Christian:
Am Anfang konnte ich es kaum glauben – es hat ein bisschen gedauert, bis ich realisiert habe, dass ich wirklich dabei bin. Danach war die Freude riesengroß!
Wie habt ihr euch auf das Event vorbereitet?
Sarah-Maria:
Ich habe in den letzten Wochen ziemlich intensiv trainiert – bis zu zweimal täglich mit dem B-Kader und meinem Trainer Gernot Poduschka. Wir haben viel an meinen Lagen gearbeitet und versucht, alles so gut wie möglich auf den Wettkampf abzustimmen. Es ging vor allem darum, mich Schritt für Schritt zu verbessern und an den kleinen Dingen zu feilen.
Noah:
Die Vorbereitung bestand – und besteht – vor allem aus zahlreichen Trainingseinheiten an der Platte. Aber auch abseits der Tischtennishalle habe ich einige Einheiten im Fitnessstudio absolviert.
Christian:
Seit der Zusage habe ich zweimal pro Woche trainiert, um die Bälle besser kennenzulernen und mein Spiel zu verbessern. Die beste Vorbereitung war aber das Turnier in Wien. Der Boden dort war für alle neu, und am Anfang war es echt ungewohnt. Doch nach den ersten Spielen habe ich mich gut darauf eingestellt und wurde immer sicherer.
Was habt ihr euch für die European Para Youth Games vorgenommen?
Sarah-Maria:
Es ist mein erster internationaler Wettkampf, deshalb freue ich mich einfach total, dabei zu sein. Ich will die Erfahrung mitnehmen, mein Bestes geben und einen guten Grundstein für die Zukunft legen. Natürlich wäre ein gutes Ergebnis schön – aber am wichtigsten ist, dass ich zeigen kann, was ich kann.
Noah:
Mein großes Ziel ist es, die Goldmedaille mit nach Hause zu nehmen – und mich damit, wie schon 2017 in Genua und 2019 in Lahti, für das Training und die investierte Zeit zu belohnen.
Christian:
Mein großes Ziel ist es, die Gruppenphase zu überstehen – das wäre ein riesiger Erfolg für mich.
Worauf freut ihr euch besonders?
Sarah-Maria:
Am meisten freue ich mich darauf, neue Leute kennenzulernen und die ganze Atmosphäre bei so einem großen Wettkampf zu erleben. Ich glaube, das ist etwas ganz anderes als ein nationaler Wettkampf, und ich bin gespannt, wie sich das anfühlt. Und natürlich freue ich mich auch darauf, ins Wasser zu gehen und zu zeigen, was ich kann.
Noah:
Ich freue mich besonders auf die Erfahrung. Solche Turniere bieten immer die Möglichkeit, neue Eindrücke zu sammeln, interessante Menschen kennenzulernen – und hin und wieder auch eine neue Stadt zu erkunden.
Christian:
Ich freue mich riesig, Österreich bei den European Para Youth Games vertreten zu dürfen. Es ist mein erstes internationales Turnier, und ich bin gespannt auf all die neuen Erfahrungen, die auf mich warten!