Die große Verbundenheit innerhalb der Kärntner Sportfamilie, wie Landessportdirektor Arno Arthofer die Achse Athletinnen, Athleten, Dachverbände, Vereine und Land Kärnten bezeichnet, war bei der gestrigen Ehrung der erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Paralympics in Cortina und Mailand im Spiegelsaal spürbar. Sportreferent LH Peter Kaiser hat zu seiner „letzten Sportlerehrung in den Spiegelsaal eingeladen, weil das Land seine Wertschätzung gegenüber der Leistungsbereitschaft, dem Siegeswillen und dem Erfolg der Sportlerinnen und Sportler sichtbar machen will und sich zugleich bedanken will bei all jenen, die diese Leistungen und Erfolge möglich machen, Großeltern, Eltern, Funktionärinnen, Funktionäre, Trainerinnen, Trainer, die Dachverbände, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Olympiazentrum. Sie alle stehen hinter diesen Erfolgen, sie alle geben den jungen Menschen die Möglichkeit, erfolgreich zu sein“, so Kaiser. Elina Stary (mit Guide Stefan Winter: Silber im Slalom und 2x Bronze im RTL und Kombination) Thomas Grochar (Bronze in der Kombination und Fünfter im Slalom), Markus Salcher (Speed-Spezialist, mehrfacher Paralympicssieger, beendet bei diesen Spielen mit Platz Acht in der Abfahrt und Platz Elf im RTL seine Karriere, wird aber weiterhin dem Parasport treu bleiben und seine Erfahrung weitergeben) und Nico Pajantschitsch (Achter im RTL, Neunter in der Abfahrt und Zehnter im Super-G) die erfolgreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Paralympics im März dieses Jahres in Mailand und Cortina – wurden von Kaiser und Arthofer mit den Ehrenurkunden, die den Dank und die Anerkennung des Landes Kärnten für ihre erbrachten Leistungen sichtbar machen, ausgezeichnet. Thomas Grochar wurde Ende 2025 zum Sportler des Jahres gewählt, konnte aber an der Veranstaltung nicht teilnehmen. Die Überreichung der Trophäe wurde ebenso gestern von Kaiser und Arthofer nachgeholt. „Ich war selbst in Cortina und konnte direkt erleben, wie sich unsere Sportlerinnen und Sportler vorbereiten, wie fokussiert sie ins Rennen gehen und wie sie über alle unsere Vorstellungen hinweg ihre Leistungen abrufen, steigern und durchs Ziel bringen. Und zu all diesem Leistungs- und Siegeswillen kommt die Freude am Sport und der wertschätzende Umgang untereinander. Ihr geht mit euren Handicaps ganz selbstverständlich um, als wären sie nicht da. Trotz Ausfällen, Rückschlägen liefert ihr voll ab. Es war eine Freude, das zu sehen“, so Kaiser. Damit seien die Paralympic TeilnehmerInnen die „absoluten Vorbilder für alle, den sie beweisen, was alles möglich ist, was man alles erreichen kann und sie zeigen, dass Sport auch Charakterbildung ist, Menschen zusammenführt, Freundschaften entstehen lässt. Sport ist für mich in Zeiten wie diesen daher die Antwort auf die globalen Geschehnisse durch Autokraten, die die Gesellschaft spalten“, betonte Landeshauptmann Kaiser. Arno Arthofer begrüßte bei der Ehrung auch die Vertreter der Dachverbände ASKÖ, ASVÖ und Sportunion, Anton Leikam, Christoph Schasché und Ulrich Zafoschnig sowie den Präsidenten des Kärntner Behindertensportverbandes Josef Pleikner und in Vertretung von Dieter Mörtl vom Landeskiverband auch Günter Leikam.
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